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Eine qualifizierte Gebäude - Energieberatung ist eine Grundlage für die Erstellung eines Energiepasses.

Einführung des Energiepass:

Die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verpflichtet alle Mitgliedsstaaten einen Energiepass für Gebäude einzuführen. Deutschland führt einen Energiepass für Gebäude - nicht bereits zum 4. Januar 2006, aber voraussichtlich im Laufe des Jahres 2008 ein.

Bevor der Energiepass in Deutschland zur Pflicht werden kann, muss die Bundesregierung die EU-Vorgaben in nationales Recht umsetzen. Ein erster Schritt war im Jahr 2005 die Verabschiedung des neuen Energieeinsparungsgesetzes. Es fehlt noch eine neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2006, in der die Details für den Energiepass festgelegt werden. Erst nach In-Kraft-Treten der EnEV müssen Gebäudeeigentümer den Energiepass erstellen lassen, wenn sie ein Haus oder eine Wohnung bauen, verkaufen oder vermieten wollen. Das gilt sowohl für bestehende Wohnimmobilien als auch für Büro- und Dienstleistungsgebäude. 

Inhalt des Energiepass:

Aufgrund der EU-Vorgaben gilt grundsätzlich: 

1. Der Energiepass muss die Gesamteffizienz eines Gebäudes anzeigen, 

Heizwärmebedarf (Qualität der Gebäudehülle)
Anlagenaufwandszahl (Qualität der Heizungsanlage)
Endenergiebedarf (verbrauchsnahe Größe)

Primärenergiebedarf

2. Vergleichswerte liefern und

Für die verschiedenen Gebäudetypen, wie nicht modernisierte Gebäude, teilmodernisierte Gebäude, Neubau gemäß Energieeinsparverordnung usw. werden auf dem Energiepass Vergleichswerte abgebildet, so dass ein Vergleich mit dem Durchschnitt der Gebäudetypen möglich ist. 

3. Modernisierungstipps geben.

Dem Energieausweis sind Empfehlungen für die kostengünstige Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz beizufügen